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Regionalentwicklung

 

 

Raumordnung und Regionalentwicklung finden in Europa auf unterschiedlichen politischen Ebenen statt. Ausgehend von der EU handelt es sich um div. Konzepte, Handlungsstrategien als auch gesetzlich vorgeschriebene Programme und Pläne. 

 

 

 

Bezogen auf die Europäische Union hat die Europäische Kommission das Europäische Raumordnungskonzept (EUREK) herausgegeben. Es steht für den Weg zu einer räumlich ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der Europäischen Union.

 


Am 30.06.2006 verabschiedeten die Raumordnungsminister von Bund und Ländern die neuen „Leitbilder und Handlungsstrategien  für die Raumentwicklung in Deutschland“. Sie sind das Ergebnis eines gründlichen Diskussionsprozesses zur Erneuerung des seit 1993 gültigen „Raumordnungspolitischen Orientierungsrahmens“.

 


Zentrale Aufgabe der Landesentwicklung Bayerns ist es, den Freistaat Bayern und seine Teilräume zu entwickeln, zu ordnen und zu sichern. Das Leitziel ist, dabei in allen Landesteilen Bayerns gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen und zu gewährleisten. Hierfür steht das Landesentwicklungsprogramm Bayern.

 

Auf bayerischer kommunaler Ebene sind 18 Regionale Planungsverbände angesiedelt. Der Landkreis Rhön-Grabfeld bildet zusammen mit den Landkreisen Bad Kissingen, Hassfurt, Schweinfurt, der Stadt Schweinfurt und den jeweiligen kreisangehörigen Gemeinden die Planungsregion (3) Main-Rhön. Das raumordnerische Instrument auf dieser Ebene ist der Regionalplan.

 

Ein weiteres modernes Instrument der Landes- und Regionalplanung sind Teilraumgutachten. Bei ihnen handelt es sich um sind fachübergreifende, an den spezifischen Problemen des Teilraums orientierte Entwicklungskonzepte (z. B. BAB A 71 – Impuls für Main-Rhön).

 

Auch auf Ebene des Landkreises spielt Regionalentwicklung eine bedeutende Rolle. Es gilt endogene Entwicklungsstrategien zu entwickeln, die dem Anspruch von Nachhaltigkeit entsprechen und den drei grundlegenden Säulen – Ökologie - Sozialem - und Ökonomie - entsprechen. Wesentliche Zielstellung dabei ist die Schaffung regionaler Identität sowie eine Verbesserung der Lebensqualität. Dies bedarf einer intensiven, generationenübergreifenden Kommunikation in einzelnen Handlungsfeldern, als auch querschnittsorientiert. Verschiedene Teilziele, wie Schaffung einer starken Wirtschaftstruktur, Verbesserung der Freizeit- oder Bildungsangebote oder Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes verschmelzen zu einer möglichst ganzheitlichen Umfeldentwicklung, die vom Prozess her ein Gemeinschaftsprodukt ist und jedem Akteur dienlich sein soll.


 Im Landratsamt Rhön-Grabfeld wird der Regionalentwicklungsprozess in der Stabsstelle S 1, Kreisentwicklung gebündelt.


Ansprechpartner ist:

Herr Dr. Jörg Geier                  e-mail

Hinzu kommt das von den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen gemeinsam getragene Regionalmanagement.
 


 

 

 

 

Als ein wesentlicher Orientierungsrahmen für Projektarbeit und Zukunftsentwicklungen auf Landkreisebene dient auch das Regionale Entwicklungskonzept der Leader Aktionsgruppe Rhön-Grabfeld


Leader ist ein europäisches Förderprogramm, das die Weiterentwicklung der ländlichen Räume unterstützt und aus dem europäischen Landwritschaftsfonds ELER finanziert wird.
In der derzeitigen Leader-Förderperiode können Förderanträge für Projekte bis zum Jahr 2013 gestellt werden. Die Umsetzung der Projekte läuft maximal bis zum Ende des Förderzeitraumes Ende 2015. Im Rahmen dieses EU-Programms unterstützt Bayern unter dem Motto: „Bürger gestalten ihre Heimat“ seine ländlichen Regionen auf dem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung.

Leader ist ein Förderinstrument, das auf Zusammenarbeit und Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet ist. Zentrale Elemente von Leader sind fachübergreifende Maßnahmen, Nachhaltigkeit und ein bürgerorientierter Ansatz, der vor allem durch die Leader-Aktionsgruppen (LAG) dargestellt wird. Diese sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region. Der Lenkungsausschuss der Leader-Aktionsgruppe berät und beschließt über aktuelle Projektvorhaben, bevor diese zur Beantragung beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten eingereicht werden.

Handlungsfelder und Projekte sind im Regionalen Entwicklungskonzept der LAG Rhön-Grabfeld und im Regionalen Entwicklungskonzept der LAG Bad Kissingen erläutert. Vorsitzender der LAG Rhön-Grabfeld ist Landrat Thomas Habermann, von der LAG Bad Kissingen Landrat Thomas Bold.


Innerhalb der Landkreisgrenzen haben sich in den vergangenen Jahren zudem verschiedene Kommunale Allianzen gebildet, welche in interkommunaler Zusammenarbeit abgestimmt Zukunftsentwicklungen des jeweiligen Teilraumes gestalten und in Projekten umsetzen. In diese Prozesse sind je nach Bedarf die Stabsstelle Kreisentwicklung und das Regionalmanagement eingebunden.

Es handelt sich dabei um folgende Zusammenschlüsse:


Kommunale Allianz Grabfeldgau   mit Integriertem Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK)


Kommunale Allianz Bad Neustadt


Kommunale Allianz Kreuzberg      mit integriertem Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK)

 


 

Überregionale Zusammenarbeit

Über die eigenen Grenzen hinaus ist der Landkreis Rhön-Grabfeld in verschiedene Entwicklungsprozesse eingebunden, die überregionale Ziele verfolgen und unterschiedlich strukturiert sind.

Hierzu zählen u. a.:  

Tourismus GmbH Bayerische Rhön

Arbeitsgemeinschaft Bäderland Bayerische Rhön

Gesundheitsregion Würzburg – Bäderland Bayerische Rhön AG

Region Mainfranken GmbH 

Regionale Arbeitsgemeinschaft Rhön

Verein Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön e. V.



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Anschrift
Landkreis Rhön-Grabfeld
Spörleinstraße 11
97616 Bad Neustadt a.d.S.

Tel 09771 / 94-0
Fax 09771 / 94-300


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