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Biosphärenreservat Rhön

 

 

 

 

 

 

      

 

Rechtsgrundlage:
§ 25 BNatSchG; Art. 3a BayNatSchG


Welche Ziele werden verfolgt?
1970 als zwischenstaatliches und interdisziplinäres Wissenschaftsprogramm gestartet, sollen in Biosphärenreservaten durch Erhalt und Förderung traditioneller, extensiver Landnutzungsformen (als bedeutender Beitrag für den Biotop- und Artenschutz) sowie durch Entwicklung und Erprobung neuer, besonders schonender Wirtschaftsweisen großräumig charakteristische Landschaften gesichert werden.

Zudem kommt der Umweltbildung, der ökologischen Umweltbeobachtung und Forschung große Bedeutung zu. Es geht dabei in erster Linie um den Schutz der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaften, nicht um Natur- oder Landschaftsschutz. Entsprechend dem Einfluss menschlicher Tätigkeit werden sie in Kern-, Pflege- und Entwicklungszone gegliedert.

 

 

 

Welche Schutzvorschriften bestehen?
Biosphärenreservate haben zum Ziel, historisch geprägte Kulturlandschaften zu erhalten, zu entwickeln oder wiederherzustellen. Alle Handlungen, Eingriffe und Vorhaben, die diesem Schutzzweck zuwiderlaufen, sind verboten. Im Übrigen gilt für jedes bauliche oder sonstige Vorhaben die Eingriffs-Ausgleichs-Regelung des Bundes - sowie des Bayerischen Naturschutzgesetzes.

Wie erfolgt die Gebietsauswahl?
Jeder EU-Mitgliedsstaat kann bei der für die Biosphärenreservate zuständigen UNESCO die Ausweisung eines Gebiets als Biosphärenreservat beantragen. Das zuständige Büro der UNESCO prüft die Eignung des Gebiets als Biosphärenreservat anhand verbindlicher Eignungskriterien. Bei Erfüllung der Kriterien erfolgt die Anerkennung durch die UNESCO; die Ausweisung führen in Deutschland die Bundesländer durch.

 

 

Wer ist zuständig?
Nach der Anerkennung durch die UNESCO erfolgt eine regelmäßig im 10jährigen Turnus stattfindende Überprüfung durch diese. Die einzelnen Biosphärenreservate verbleiben jedoch unter der Hoheitsgewalt des Staates, zu dem sie gehören. In Deutschland zeichnen die Bundesländer für Schutz und Entwicklung der Biosphärenreservate verantwortlich; in Bayern ist mit dem StMUGV als ausweisende Stelle die oberste Naturschutzbehörde Ansprechpartner.

           

     

 

 

 

 Weiterführende Informationen:                                           

Verfahren zur Ausweisung des Naturschutzgebietes "Kernzonen im bayerischen Teil des Biosphärenreservates Rhön"

 

 

 

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