Modellprojekt im Rahmen des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst erfolgreich durchgeführt - digitale Lösungen bleiben dauerhaft im Einsatz
Das Gesundheitsamt des Landkreises Rhön-Grabfeld hat sein Digitalisierungsprojekt im Rahmen des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) erfolgreich durchgeführt. Seit Ende 2022 wurde das Amt als eines der bundesweiten Modellprojekte gefördert - mit dem Ziel, interne Abläufe zu digitalisieren, neue Fachverfahren einzuführen, auf digitale Technik umzustellen und den Service für Bürgerinnen und Bürger spürbar zu verbessern. Die entwickelten Lösungen bleiben dauerhaft im Einsatz.
Was wurde erreicht?
In den vergangenen Jahren hat das Projektteam am Gesundheitsamt ein umfassendes Digitalisierungspaket umgesetzt. Bürgerinnen und Bürger können Anliegen und Formulare nun online einreichen, Termine digital buchen und über ein neues Bürgerportal mit dem Amt in Kontakt treten.
Intern wurden neue Fachverfahren eingeführt, die Ausstattung modernisiert, die Bearbeitungszeiten verkürzt und Medienbrüche vermieden. Darüber hinaus sorgen neu geschaffene Schnittstellen dafür, dass verschiedene IT-Systeme nun reibungslos miteinander kommunizieren – auch über Behördengrenzen hinweg.
„Mit dem Modellprojekt haben wir gezeigt, dass Digitalisierung im Gesundheitsamt ganz konkret im Alltag ankommt. Unsere Bevölkerung profitiert so von einfacheren Abläufen und besseren Serviceangeboten. Klar ist aber auch: Eine erfolgreiche Digitalisierung der Behörden gelingt nur mit einer guten Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen“, betont Landrat Thomas Habermann.

Bildunterschrift: Landrat Thomas Habermann, Dr. Claudia Lehmkuhl und Tobias Mohner präsentieren die Ergebnisse des Digitalisierungsprojekts am Gesundheitsamt.
Nachhaltig über die Förderung hinaus
Ein zentrales Anliegen des Projekts war von Beginn an die Nachhaltigkeit: Alle eingeführten Lösungen werden über das Förderende hinaus dauerhaft weiterbetrieben. Das im Projekt aufgebaute IT-Know-how bleibt im Haus und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Damit setzt der Landkreis ein klares Zeichen, dass Digitalisierung kein einmaliges Projekt ist, sondern ein fortlaufender Prozess.
„Wir haben im Verlauf des Projektes nicht nur neue Technik eingeführt, sondern auch die Arbeitskultur insgesamt verändert. Unsere Teams denken heute digital und bilden sich stetig weiter“, so Tobias Mohner, Projektleiter Digitales Gesundheitsamt.
Hintergrund: Der Pakt für den ÖGD
Der Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst wurde 2020 von Bund und Ländern beschlossen. Bis Ende 2026 stehen bundesweit rund vier Milliarden Euro bereit, um den ÖGD personell und digital zu stärken. Allein für die Digitalisierung sind bis zu 800 Millionen Euro vorgesehen, finanziert aus dem EU-Programm „NextGenerationEU“. Weitere Informationen unter digitales-gesundheitsamt.de.

Gefördert im Rahmen des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst. Finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU.