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Wasser

Wasser ist Leben

Wasser ist Grundlage allen Lebens und damit die kostbarste Ressource, die wir haben. Die Gewässer wie Seen und Flüsse im Landkreis Rhön-Grabfeld sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Und: Wasser wird als Trinkwasser gebraucht.

Deshalb ist der Schutz unserer Gewässer und unseres Trinkwassers als Allgemeingut von enormer Bedeutung. Die Untere Wasserrechtsbehörde im Landratsamt Rhön-Grabfeld informiert, berät, begleitet und überwacht Eingriffe in unseren Wasserkreislauf.

Aufgaben der Unteren Wasserrechtsbehörde:

  • Regelung der Benutzung von Grund- und Oberflächenwasser
    • Erlaubnisse zur Entnahme von Grundwasser (Trinkwasser, Brauchwasserbrunnen)
    • Gestattungen zur Einleitung von Abwasser (Kläranlagen, Niederschlagswasser)
    • Beratung und Überwachung bei Kleinkläranlagen
  • Zulassungen von Gewässerausbaumaßnahmen
  • Überwachung von Anlagen in und an Gewässern
  • Aufklärung und Kontrolle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • Festsetzung und Überwachung von Schutzgebieten (Wasserschutz-, Überschwemmungs- und Heilquellenschutzgebiete)
  • Festsetzung der Abwasserabgabe für Kommunen

Private Sachverständige in der Wasserwirtschaft (PSW)

Für die Erstellung eines Gutachtens zum Betrieb einer Kleinkläranlage sowie deren Abnahme und für Bauabnahme nach Art. 61 BayWG ist ein zugelassener Privater Sachverständiger in der Wasserwirtschaft erforderlich

Liste der zugelassenen PSW

Ableitung von Regenwasser

Niederschlagswasser von befestigten Flächen (= Abwasser) ist weitestgehend in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzuführen, d. h. in das Grundwasser oder ein Oberflächengewässer.

Ob hierfür eine wasserrechtliche Gestattung erforderlich ist, kann anhand folgender Informationen des Landesamts für Umwelt vorab ermittelt werden.

Bei Fragen beraten Sie die Kollegen der Fachkundigen Stelle für Wasserwirtschaft.

Informationen des Landesamts für Umwelt

Bewässerung von Gartengrundstücken

Der Landkreis Rhön-Grabfeld ist eine der niederschlagsärmsten Regionen in Bayern. Aber auch im gesamten Freistaat geht die Grundwasserneubildung teils erheblich zurück. Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern sind daher im Sinne aller und unserer Umwelt auf das dringend notwendige Maß zu beschränken. Gesetzlich zulässig für Privatpersonen ist im Rahmen des so genannten Gemeingebrauchs lediglich das Entnehmen mit der Hand mittels Eimer oder Gießkanne. Der Einsatz von maschinellen Pumpen bedarf immer der wasserrechtlichen Erlaubnis. Wer diese nicht besitzt, riskiert ein empfindliches Bußgeld.

Wasserschutzgebiete

Wasserschutzgebiete sollen die empfindlichen und fassungsnahen Bereiche des Einzugsgebiets einer Wassergewinnung vor Verunreinigungen schützen. Sie bestehen i.d.R. aus drei Schutzzonen:

  • Zone I (Fassungsbereich),
  • Zone II (engere Schutzzone) und
  • Zone III (weitere Schutzzone), fallweise untergliedert in Zone IIIA und Zone IIIB.

Nähere Informationen zu den Zonen sowie zu den Geboten und Verboten erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Wasserversorger (Gemeinde oder Zweckverband).

Im BayernAtlas finden Sie Karten zu festgesetzten und planreifen Wasserschutzgebieten.

Zum BayernAtlas

Überschwemmungsgebiete

Der wirksamste Weg Hochwasserschäden zu vermeiden ist, im Rahmen der Vorsorge Schadenspotentiale in überschwemmungsgefährdeten Bereichen gar nicht entstehen zu lassen. Zu diesem Zweck werden diese Bereiche als Überschwemmungsgebiete ausgewiesen und mit Ge- und Verboten belegt. Beispielsweise dürfen dort keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Plattform zur Information über Hochwassergefahren und Hochwasserrisiken sowie zur Veröffentlichung von vorläufig gesicherten, bzw. amtlich festgesetzten Überschwemmungsgebieten.

Zum Portal

Für die Frage, ob ein Gebäude ausnahmsweise im Überschwemmungsgebiet zugelassen werden kann, legen Sie bitte folgende Auskünfte zusammen mit dem Bauantrag zur Prüfung vor.

Baukonstruktive Empfehlungen zum hochwasserangepassten Bauen finden Sie hier.

WASSERGEFÄHRDENDE STOFFE

Für Besitzer von Heizungsanlagen stellen wir folgende wichtige Informationen bereit.

  • Wer eine Heizungsanlage bauen will, wird gebeten, folgende Hinweise zu beachten: Anzeige und Prüfpflicht für Heizölverbraucheranlagen
  • Wer auf seinem Grundstück Heizöl lagern möchte, ist verpflichtet, die Lagerung bei der fachkundigen Stelle für Wasserwirtschaft anzuzeigen. Hierfür können Sie folgendes Formblatt verwenden: Anzeige Heizöllagerung
  • Information über die im Landkreis vorwiegend tätigen Sachverständigen finden Sie hier: Sachverständige zur Prüfung von Heizölverbraucheranlagen
  • Bitte bringen Sie folgendes Infoblatt immer in der Nähe Ihrer Heizöllageranlage an: Betriebs- und Verhaltensvorschriften Heizölverbraucheranlagen
  • Bei allen übrigen wassergefährdenden Stoffen bitte ebenfalls wichtige Hinweise anbringen: Betriebs- und Verhaltensvorschriften wassergefährdende Stoffe

Bohrungen

Bohrungen für Brunnen, sowie Erdwärmesonden oder auch Baugrunduntersuchungen, sind grundsätzlich anzeigepflichtig. Dies betrifft Saug- und Schluckbrunnen, Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren etc.

Um die Anzeige der geplanten Bohrung zu erleichtern, bitten wir Sie, das folgende Formblatt zu verwenden. Hier werden alle relevanten Daten abgefragt.
 

Im Rahmen der Anzeige prüft das Landratsamt insbesondere unter Beteiligung des Wasserwirtschaftsamtes, ob bzw. gegebenenfalls unter welchen Einschränkungen über die Anzeige hinaus ein wasserrechtliches Erlaubnisverfahren durchgeführt werden muss.

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