Fröhliche Gesichter gab es kürzlich bei der Inbetriebnahme des neu verlegten Glasfaser-Netzes der Telekom in Eichenhausen und den Außenbereichen von Wülfershausen a. d. Saale. Als eine der deutschlandweit ersten Kommunen ist die Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale dadurch ab sofort flächendeckend mit modernsten Glasfaser-Hausanschlüssen (FttH) ausgebaut.
Das von der Bundesregierung aktuell für das Jahr 2030 angestrebte Ausbauziel wird in der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale damit bereits heute vollständig erfüllt. Alle Haushalte und Unternehmen in der Gemeinde sind somit bestens für die digitale Zukunft gerüstet.
36 Kilometer weitere Glasfaserkabel verlegt und 170 Anschlüsse hergestellt
Der Innerortsbereich von Wülfershausen a. d. Saale wurde bereits in den vergangenen Jahren vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. Im nun erfolgreich abgeschlossenen letzten Ausbauschritt wurden auf Grundlage der Bayerischen Gigabitrichtlinie (BayGibitR) noch der Ortsteil Eichenhausen sowie die verbleibenden Außenlieger in Wülfershausen a. d. Saale mit Glasfaser-Direktanschlüssen an das Internet angebunden.
Zur Durchführung dieses finalen Ausbauabschnittes wurden in den vergangenen Monaten weitere 36 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, neun neue Glasfaser-Netzverteiler aufgebaut und 170 Glasfaser-Anschlüsse hergestellt. Die gesamten Investitionskosten für diese geförderte Ausbaumaßnahme beliefen sich auf rund 1,35 Millionen Euro.
Viel Lob von der neuen Bürgermeisterin
Die Wirtschaftlichkeitslücke dieser geförderten Ausbaumaßnahme betrug insgesamt rund 925.000 Euro. Ohne die staatliche Unterstützung auf Basis der Bay. Gigabitrichtlinie wäre dieses Großprojekt finanziell nicht stemmbar gewesen.
Die neue Bürgermeisterin Ruth Markert bedankte sich daher bei der Inbetriebnahme ausdrücklich beim Freistaat Bayern für die großzügigen staatlichen Fördermittel in Höhe von rund 835.000 Euro sowie den zügigen Vollzug des Förderverfahrens. Obwohl der Haushalt der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale durch den eigenen Finanzierungsanteil von rund 90.000 Euro nicht unerheblich belastet wird, stand die Wichtigkeit dieser Ausbaumaßnahme für den Gemeinderat stets außer Frage. Dieser Ausbauschritt war zudem auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger außerordentlich wichtig.
Weiterhin sprach die neue Rathauschefin der DDG Dylance Design GmbH aus Wülfershausen a. d. Saale, welche dieses Ausbauprojekt für die Telekom baulich umsetzte, ein großes Lob aus. „Die Zusammenarbeit verlief hervorragend. Schnelle Lösungen, modernste Technik und eine einwandfreie Umsetzung zeichneten das Projekt aus. Die Belange unserer Gemeinde wurden zudem stets berücksichtigt. Auch unsere Bürgerinnen und Bürger lobten den professionellen und freundlichen Auftritt der Mitarbeiter auf den Baustellen“, so Bürgermeisterin Ruth Markert.
Einen weiteren Dank richtete die Bürgermeisterin an die Telekom Deutschland GmbH, die sich erneut als starker und erfahrener Partner mit perfekt eingespielten Prozessen erwies. Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin noch für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld der Bürgerschaft für die temporären Verkehrseinschränkungen während der Bauphase.
Erfolgreiche Kooperation auf Augenhöhe
Tim Rode, Geschäftsführer der DDG Dylance Design GmbH, zog ebenfalls eine sehr positive Bilanz: Die Kommunikation mit der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale, der Telekom und allen Partnern sei schnell, zielorientiert und immer auf Augenhöhe verlaufen. Man freue sich, gemeinsam mit dem Landkreis Rhön-Grabfeld den regionalen Glasfaserausbau vorantreiben zu dürfen. Zudem schätzen seine Mitarbeiter die kurzen Wege bei derart ortsnahen Einsätzen quasi direkt vor der eigenen Haustür sehr.
Frank Reichert von der Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld freute sich gemeinsam mit allen Anwesenden über die Inbetriebnahme des Glasfaser-Netzes. „Mit der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale ist die nächste Kommune im Landkreis Rhön-Grabfeld vollständig mit Glasfaser-Hausanschlüssen ausgebaut. In den kommenden Monaten werden zahlreiche weitere Kommunen diesen Ausbaustand erreichen. Im deutschlandweiten Vergleich sind wir hier ein absoluter Vorreiter“, so Reichert.
Hervorragendes Ergebnis bei der Anschlussquote
Die Telekom Deutschland GmbH, vertreten durch Thomas Andreas Hofmann, war mit der Umsetzung dieses Ausbauprojektes ebenfalls sehr zufrieden. Sensationelle 98 Prozent aller betroffenen Gebäudeeigentümer haben sich den Glasfaser-Anschluss in ihre Immobilie verlegen lassen - ein außerordentlich hoher Spitzenwert, der das enorme Interesse der Bevölkerung widerspiegelt.
Nach dem erfolgreichen Netzbau steht nun die aktive Nutzung im Fokus. Um den Umstieg vom alten Kupfer- auf das neue Glasfasernetz zu erleichtern, bietet die Telekom spezielle Tarife an. Diese locken mit einem höheren Upload, einer integrierten Mobilfunk-Flatrate und oft sogar geringeren Monatsgebühren als klassische VDSL-Verträge. Thomas Andreas Hofmann empfiehlt allen Bürgerinnen und Bürgern, die Tarife zeitnah zu prüfen und umzustellen. Der Wechsel sichert nicht nur eine schnellere und stabilere Internetverbindung, sondern schont durch den geringeren Strombedarf im Netzbetrieb auch die Umwelt.
Bildunterschrift: Über die Inbetriebnahme des neu verlegten Glasfaser-Netzes der Telekom in Eichenhausen und den Außenbereichen von Wülfershausen a. d. Saale freuten sich (von links): Max Büttner (Verwaltungsgemeinschaft Saal a. d. Saale – Geschäftsstellenleitung), Ruth Markert (1. Bürgermeisterin der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale), Thomas Andreas Hofmann (Kommunalberater Glasfaser – Deutsche Telekom Technik GmbH) und Frank Reichert (Kreisentwicklung – Landkreis Rhön-Grabfeld)
Foto: Björn Hein (Verwaltungsgemeinschaft Saal a. d. Saale)