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Neuigkeiten

Kreativität, Können und beste Perspektiven: Ausstellung der Malerinnung im Landratsamt eröffnet

Farbenfrohe Gestaltung, anspruchsvolle Techniken und beeindruckende handwerkliche Leistungen prägen die neue Ausstellung der Maler-, Tünchner- und Lackiererinnung Rhön-Grabfeld im Foyer des Landratsamtes. Die Ausstellung ist während des gesamten Augusts 2026 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen und vermittelt einen eindrucksvollen Einblick in die Vielfalt des Maler- und Lackiererhandwerks.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Landrätin Sonja Rahm gemeinsam mit Innungsobermeister Stefan Neuhöfer zahlreiche Gäste, darunter motivierte Prüflinge, Vertreter der Innungsbetriebe sowie Bürgermeister Michael Werner.

Bereits seit vielen Jahren bietet das Landratsamt der Malerinnung mit der Ausstellung eine Plattform, um das Handwerk und insbesondere den Ausbildungsberuf einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Landrätin Sonja Rahm betonte die enge Verbundenheit des Landkreises mit dem regionalen Handwerk und würdigte das Engagement der Innung für die Nachwuchsförderung.

„Diese Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie kreativ, vielseitig und anspruchsvoll das Maler- und Lackiererhandwerk heute ist. Wer diesen Beruf erlernt, gestaltet nicht nur Räume, sondern schafft Werte und hinterlässt sichtbare Spuren. Gerade deshalb brauchen wir engagierte junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden. Das Maler- und Lackiererhandwerk bietet hervorragende Zukunftsperspektiven und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Ich danke der Innung und insbesondere Innungsobermeister Stefan Neuhöfer für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Ausbildung und Begleitung unseres handwerklichen Nachwuchses“, sagte Landrätin Sonja Rahm.

Die ausgestellten Arbeiten stammen aus der Gesellenprüfung 2026. Die angehenden Maler und Lackierer mussten dafür ein umfangreiches Gestaltungskonzept entwickeln und praktisch umsetzen. Neben Tapezierarbeiten und mehrteiligen Farbgestaltungen gehörten unter anderem metallische Spachteltechniken, verschiedene dekorative Oberflächentechniken, Marmorierungen, Lasuren, Betonoptiken sowie Lackierarbeiten mit modernen, umweltgerechten Beschichtungssystemen zu den Prüfungsaufgaben. Ergänzt wurde die praktische Prüfung durch einen Arbeitsablaufplan, Farb- und Werkstoffkonzepte sowie ein situatives Fachgespräch.

Dass die Ausbildung weit über klassische Malerarbeiten hinausgeht, verdeutlicht auch das umfangreiche überbetriebliche Ausbildungsprogramm der Malerinnung. In Mellrichstadt lernen die Auszubildenden unter Anleitung erfahrener Innungsmeister moderne Beschichtungs- und Lackiertechniken ebenso kennen wie historische Handwerkstechniken, Trockenbau, Stuckarbeiten oder die Restaurierung dekorativer Oberflächen. Kreativkurse mit Künstlerin Alexandra Laske fördern zusätzlich das gestalterische Talent der Auszubildenden. Ergänzend vermitteln Projekttage mit namhaften Herstellern aktuelle Entwicklungen und innovative Materialien aus der Maler-, Lackier- und Ausbaubranche.

„Unsere Ausbildung verbindet traditionelles Handwerk mit modernster Technik und kreativer Gestaltung. Unsere Auszubildenden lernen weit mehr als Wände zu streichen. Sie gestalten Räume, restaurieren historische Objekte, arbeiten an energetischen Sanierungen und setzen innovative Oberflächentechniken um. Wer Freude am kreativen Arbeiten, handwerkliches Geschick und Teamgeist mitbringt, findet bei uns einen abwechslungsreichen und krisensicheren Beruf mit hervorragenden Aufstiegsmöglichkeiten. Deshalb rufe ich alle jungen Menschen auf, sich für eine Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk zu entscheiden. Unsere Betriebe freuen sich auf motivierte Nachwuchskräfte“, erklärte Innungsobermeister Stefan Neuhöfer.

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven. Neben den Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Bauten- und Korrosionsschutz, Kirchenmalerei und Denkmalpflege sowie Energie- und Gestaltungstechnik stehen den Absolventinnen und Absolventen zahlreiche Fortbildungswege offen, beispielsweise zum Meister, Techniker, Restaurator, Gebäudeenergieberater oder Betriebswirt.

Falls gewünscht, kann ich die Pressemitteilung noch stärker im Stil bayerischer Landratsämter formulieren oder auf etwa 4.000 bis 4.500 Zeichen kürzen.

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