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Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld besiegeln Partnerschaft: Zusammenarbeit mit Leben füllen

Mit der feierlichen Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden haben die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld jüngst einen bedeutenden Schritt hin zu einer engeren interkommunalen Zusammenarbeit vollzogen. Im Beisein von Fraktionsvorsitzenden beider Kreistage unterzeichneten Landrätin Peggy Greiser und Landrat Thomas Habermann die Vereinbarung offiziell.

Beide Seiten zeigten sich erfreut über die nun formell besiegelte Partnerschaft, die auf bereits zahlreichen bestehenden Kontakten und erfolgreichen Kooperationen aufbaut. Ziel ist es, die historisch gewachsenen Verbindungen weiter zu vertiefen und durch konkrete Projekte nachhaltig mit Leben zu füllen.

„Tue Gutes und rede darüber“, freute sich Landrätin Peggy Greiser nach der Unterschrift und dem Siegel unter die Partnerschaftsurkunden. Sie zeigte sich dankbar für die bereits bestehende Verbindung beider Landkreise.

Dem schloss sich ihr Landratskollege Thomas Habermann an, der in diesem Zusammenhang an die Wiedervereinigung von vor über 30 Jahren („Es kam zusammen, was zusammengehört“) erinnerte. Bei dieser Partnerschaft in unmittelbarer Nachbarschaft profitiere jeder vom anderen – nicht materiell, sondern ideell.

Ein zentrales verbindendes Element dieser Partnerschaft stellt dabei das Biosphärenreservat Rhön dar, das seit über 30 Jahren als grenzüberschreitende Institution für Zusammenarbeit in den Bereichen Natur, Nachhaltigkeit und Regionalentwicklung wirkt. Es bietet ideale Anknüpfungspunkte für gemeinsame Projekte und Initiativen.

Auch im sportlichen Bereich bestehen bereits erfolgreiche Kooperationen: Das gemeinsame Grundschulfußballturnier hat sich als fester Bestandteil der Begegnung junger Menschen etabliert und wird künftig im jährlichen Wechsel in beiden Landkreisen ausgetragen. Darüber hinaus sind weitere sportliche Formate wie ein gemeinsamer „Rhön-Cup“ in Planung.

Im Bereich Tourismus und Regionalentwicklung kommt der Rhön GmbH eine wichtige Rolle zu. Sie soll künftig verstärkt zur gemeinsamen Vermarktung der Region beitragen, etwa durch die Entwicklung gemeinsamer Themenrouten oder digitaler Erlebnisangebote entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Ein weiteres verbindendes Element ist die Infrastruktur: Die Autobahn A 71 - mit der gemeinsamen Autobahnkirche - steht symbolisch für das Zusammenwachsen der Regionen und ermöglicht eine schnelle und direkte Verbindung zwischen den Landkreisen - ein konkretes Ergebnis der deutschen Einheit, das heute aktiv für Austausch und Kooperation genutzt wird.

Neben diesen Schwerpunkten umfasst die Partnerschaft zahlreiche weitere Handlungsfelder, darunter Kultur, Bildung, Jugendarbeit sowie Angebote für Seniorinnen und Senioren. Geplant sind unter anderem gemeinsame Bildungsprojekte, kulturelle Austauschformate und generationenübergreifende Begegnungsangebote.

Zur nachhaltigen Verankerung der Partnerschaft ist zudem vorgesehen, feste Ansprechpartner auf beiden Seiten zu benennen sowie einen regelmäßigen Austausch in Form eines Partnerschaftsrates zu etablieren.

Mit der Unterzeichnung haben beide Landkreise ein starkes Zeichen für Zusammenarbeit, Zusammenhalt und eine gemeinsame Zukunft in der Rhön gesetzt.

Bildunterschrift: Landrätin Peggy Greiser und Landrat Thomas Habermann besiegelten im Beisein von Fraktionsvorsitzenden beider Kreistage die Partnerschaft der beiden Landkreise Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld.

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